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Molekulardiagnostik-Unternehmen oncgnostics schließt Serie A-Finanzierung für CE-Kennzeichnung und Markteinführung des Gebärmutterhalskrebs-Diagnostiktests GynTect® ab

  • 2015

Auf Basis proprietärer epigenetischer Biomarker entwickelt die oncgnostics GmbH molekulare Tests, die verbesserte Krebsdiagnostik ermöglichen. Eine 2012 geschlossenen Seed-Finanzierungsrunde mit dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) hat es der Ausgründung aus dem Universitätsklinikum Jena ermöglicht, ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 und 13485 einzuführen und ihren ersten Test GynTect® für eine zuverlässige Diagnostik von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und dessen Vorstufen zu entwickeln. Nun hat oncgnostics eine Finanzierungsrunde A in siebenstelliger Höhe mit der bm|t beteiligungsmanagement thüringen GmbH als Leadinvestor sowie der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und Anastasia Zepik als weitere neue Investoren geschlossen. Die bisherigen Investoren HTGF und STIFT haben sich an der Finanzierungsrunde ebenfalls beteiligt. Mit der Serie A-Finanzierung wird nun GynTect® als Diagnostik-Test für Europa zugelassen und erfolgreich im Markt platziert.

Udo Werner, Geschäftsführer von bm|t in Erfurt, konnte das Unternehmen aus Jena bereits seit einiger Zeit beobachten: „Der schnelle Fortschritt des oncgnostics-Teams bei der Entwicklung von GynTect® sowie das hohe Marktpotenzial dieses Früherkennungstests für eine der am häufigsten auftretenden Krebsarten hat uns überzeugt.“

Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz, die beiden Geschäftsführer der oncgnostics GmbH, freuen sich, dass mit den neuen Investoren eine tragfähige Finanzierung zusammengekommen ist: „Die Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, die CE Kennzeichnung von GynTect® abzuschließen und weitere aussagekräftige klinische Studien durchzuführen. So werden wir den Test möglichst bald Patientinnen, Gynäkologen und diagnostischen Laboren zur Verfügung stellen können.“

Bereits vor der Finanzierungsrunde hat Dr. Peter Haug das Management der oncgnostics GmbH ergänzt. Als Leiter des Bereichs Business Development und Licensing wird er mit seinem langjährigen Pharmahintergrund die Vermarktung von GynTect® voranbringen.

„GynTect® erkennt mit einer hohen Spezifität und Sensitivität bei zuvor HPV-positiv getesteten Frauen sehr zuverlässig Zervixkarzinome und ihre Vorstufen,“ meint Prof. Matthias Dürst, einer der Gründer von oncgnostics und Leiter des FB Gynäkologische Molekularbiologie an der Uni-Frauenklinik Jena. Prof. Matthias Beckmann, Direktor der Universitätsfrauenklinik in Erlangen und Key Opinion Leader im Bereich der Frauengesundheit stimmt zu: „GynTect® kann Patientinnen bei der Aufklärung unklarer Pap- und HPV-Befunde Sicherheit bieten. Der Test könnte so helfen, unnötige Behandlungen zu vermeiden und im Gesundheitssystem Kosten zu sparen.“ Prof. Dr. Ingo Runnebaum, Direktor der Abteilung Gynäkologie an der Universitäts-Frauenklinik Jena, fügt hinzu: „Von einem einfach durchzuführenden, zuverlässigen Test wie GynTect® würden die Frauen sehr profitieren! Denn im Frühstadium erkannt lässt sich Gebärmutterhalskrebs sehr gut behandeln.“

 

 

Über die oncgnostics GmbH

Die oncgnostics GmbH ist eine Ausgründung aus der Universitätsfrauenklinik Jena, mit dem Ziel, auf Basis patentierter epigenetischer Marker hoch zuverlässige molekularbiologische Tests für die Krebsdiagnostik zu entwickeln. Diese sollen zur Verbesserung der Früherkennung, Therapieentscheidung und Nachsorge beitragen. Erstes Produkt wird GynTect® sein, ein Test zur spezifischen Erkennung von Frauen mit Gebärmutterhalskrebs oder dessen Vorstufen. Die CE-Markierung und Markteinführung von GynTect® ist für Juni 2015 geplant. Weitere Informationen: http://www.oncgnostics.com
Über die bm|t

Die bm|t beteiligungsmanagement thüringen GmbH mit Sitz in Erfurt ist eine Tochter der Thüringer Aufbaubank und erste Adresse für Beteiligungen in Thüringen. Die bm|t führt aktuell sechs Fonds mit einem investierten Gesamtvolumen von rund € 250 Millionen, die sich an innovativen Unternehmen nahezu aller Branchen und in allen Phasen der Unternehmensentwicklung – sowohl in der Gründungs- als auch in der Wachstumsphase oder in Unternehmensnachfolgesituationen beteiligen.

Kontakt: Katrin Uschmann, Tel 0361 7447 601

Über die Sparkasse Jena

Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland ist seit mehr als 185 Jahren ein starker und verlässlicher Partner in der Region Jena und Saale-Holzland. Durch das große Filialnetz sind die Berater für Ihre Kunden in unmittelbarer Nähe und treffen wichtige Entscheidungen schnell und direkt vor Ort. Vom Girokonto über Immobilienvermittlung und Baufinanzierung bis hin zur Firmen- und Gewerbekundenbetreuung bietet die Sparkasse alles aus einer Hand. Als öffentlich-rechtliches Institut ist sie dem Gemeinwohl, der Wirtschaftsförderung in der Region und den Menschen, die hier leben, verpflichtet.

Über Anastasia Zepik

Anastasia Zepik ist Geschäftsführende Gesellschafterin der ITAI GmbH Aschaffenburg. Diese investiert vorwiegend in mittelständische Unternehmen die perspektivisch in nachhaltigen und wachsenden Märkten bereits erfolgreich sind, bzw. werden können. Zukunftsorientierte, innovative und technisch ausgeprägte Produkte sind dabei entscheidende Kriterien.

Über die STIFT

Die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) fördert im Rahmen des Thüringer Netzwerkes für Innovative Gründungen (ThEx innovativ) innovative und technologieorientierte Gründungen in Thüringen. Zudem unterstützt STIFT ausgewählte High-Tech Gründungen im Bereich der Frühphasenfinanzierung als Side-Investor. Hierbei steht der Innovationsgrad der Gründungsidee und das unternehmerische Potential im Vordergrund – ein Branchenschwerpunkt existiert nicht. Der regionale Schwerpunkt von Investitionen liegt in Thüringen.

Über den HTGF

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines “Proof of Concept” oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer, B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds II). Weitere Informationen unter www.high-tech-gruenderfonds.de

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