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bm‑t verkauft Anteile an CLONDIAG chip technologies

  • 2006

US-Dia­gnos­tik Unter­neh­men kauft sich in Jena ein

Die bm‑t betei­li­gungs­ma­nage­ment thue­rin­gen GmbH hat ihre Anteile an der CLONDIAG chip tech­no­lo­gies GmbH in Jena ver­kauft, um dem ame­ri­ka­ni­schen Dia­gnos­tik-Unter­neh­men Inver­ness Medi­cal Inno­va­tions Inc. den Ein­stieg zu ermög­li­chen. Inver­ness über­nimmt zunächst ins­ge­samt 67 Pro­zent der Anteile und zahlt dafür 3,1 Mio. Dol­lar sowie ein Akti­en­pa­ket. Zum 31. August 2006 wer­den für den Rest 4,9 Mio. Dol­lar und wei­tere Aktien gezahlt. Gleich­zei­tig hat der Käu­fer Ver­pflich­tun­gen über zehn Mio. Dol­lar über­nom­men. “Durch den Ver­kauf unse­rer Betei­li­gung eröff­nen sich dem Unter­neh­men viel­fäl­tige stra­te­gi­sche Optio­nen”, sagte bm‑t Geschäfts­füh­rer Dr. Guido Boh­nen­kamp in Erfurt.

CLONDIAG wurde 1998 gegrün­det und ent­wi­ckelt und pro­du­ziert erfolg­reich eigene Pro­dukte für die For­schung und Kli­ni­sche Dia­gnos­tik. Mit den minia­tu­ri­sier­ten und robus­ten Dia­gno­se­sys­teme kön­nen kom­plexe mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Ana­ly­sen sehr schnell, ein­fach und kos­ten­güns­tig durch­ge­führt wer­den. Tau­sende von Tests sind par­al­lel mög­lich. Der Ein­stieg von Inver­ness bringt Syn­er­gie­ef­fekte und erschließt damit Mög­lich­kei­ten zur schnel­le­ren und brei­te­ren Markt­durch­drin­gung, ins­be­son­dere im Point-of-Care-Bereich.

Die bm‑t hat CLONDIAG seit Ende 1999 finan­zi­ell und mit betriebs­wirt­schaft­li­chem Know-How beglei­tet.

Inver­ness Medi­cal Inno­va­tions hat sei­nen Haupt­sitz in Waltham/Massachusetts und ist ein welt­weit füh­ren­des Unter­neh­men im Bereich Her­stel­lung und Ver­trieb von in vitro Dia­gnos­tika-Pro­duk­ten – wie z.B. Schwan­ger­schafts- und Fer­ti­li­täts­tests und andere pro­fes­sio­nelle Schnell­tests für die Kli­ni­sche Dia­gnos­tik. Inver­ness hatte 2005 einen Jah­res­um­satz von über 400 Mio. Dol­lar und beschäf­tigt rund 1.700 Mit­ar­bei­ter. Die Pro­dukte wer­den welt­weit ver­trie­ben – beson­dere Schwer­punkte sind die USA, Deutsch­land, Frank­reich, Spa­nien und Skan­di­na­vien.

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