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SAMAG gewinnt mit dem LEANTEC-Antrieb den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2012

  • 2012

Am 28.6.2012 wur­den zum ach­ten Mal die bes­ten Ideen aus ver­schie­de­nen The­men­be­rei­chen mit dem IQ Inno­va­ti­ons­preis der Wirt­schafts­in­itia­tive Mit­tel-deutsch­land aus­ge­zeich­net. Je zwei Fina­lis­ten aus den Clus­tern Auto­mo­tive, Bio­tech­no­lo­gie – Life Sci­en­ces, Chemie/Kunststoffe, Ernäh­rungs­wirt­schaft, Energie/ Umwelt/ Solar­wirt­schaft und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie hat­ten sich zuvor in einem soge­nann­ten „Ele­va­tor Pitch“ den Juro­ren prä­sen­tiert.

CIMG5263-webMit dem neu­ar­ti­gen und hoch­ef­fi­zi­en­ten Elek­tro-Antriebs­kon­zept LEANTEC ist die SAMAG aus Saalfeld/Saale ganz vorne dabei. Das Kon­zept über­zeugte die Juro­ren in der regio­na­len Wer­tung für Ost-Thü­rin­gen, der the­ma­ti­schen Clus­ter-Wer­tung Auto­mo­tive und dazu kür­ten sie den LEAN­TEC-Antrieb als Gesamt­sie­ger des dies­jäh­ri­gen Wett­be­werbs. Bei LEANTEC geht es um die Ent­wick­lung eines leich­ten und fle­xi­bel ein­setz­ba­ren Antriebs, der neben der Elek­tro­mo­bi­li­tät auch für andere Anwen­dun­gen, bei­spiels­weise im Maschi­nen­bau, geeig­net ist. Peter Hei­den, Geschäfts­füh­rer der SAMAG Saal­fel­der Werk­zeug­ma­schi­nen GmbH und Rai­ner Lenz, als Lei­ter For­schung und Ent­wick­lung bei SAMAG einer der Initia­to­ren des Pro­jek­tes und ver­ant­wort­lich für die Wett­be­werbs­teil­nahme, freuen sich über die posi­tive Rück­mel­dung: „In unse­rem Kern­ge­schäft, dem Werk­zeug­ma­schi­nen­bau für den Haupt­kun­den­kreis der Auto­mo­bil-Zulie­fer­indus­trie beob­ach­ten wir die Ent­wick­lun­gen neuer Antriebs­kon­zepte und gestal­ten diese nun aktiv mit. Wir sehen auch in unse­ren Maschi­nen, bei­spiels­weise als Direkt­an­trieb für Rund­ti­sche, viel­ver­spre­chende Per­spek­ti­ven für unser LEAN­TEC-Antriebs­sys­tem.“

Um inter­es­sierte Anwen­der mit maß­ge­schnei­der­ten Antriebs­sys­te­men bedie­nen zu kön­nen, hat die SAMAG zusam­men mit dem Elek­tronik­spe­zia­lis­ten BITSz engi­nee­ring GmbH aus Zwi­ckau bereits vor eini­ger Zeit die LEANTEC Motor GmbH & Co. KG gegrün­det. Dort wer­den Antriebs­aus­le­gun­gen durch­ge­führt und kom­plette LEAN­TEC-Antriebs­sys­teme kon­zi­piert. Allein­stel­lungs­merk­male des LEAN­TEC-Antriebs sind zum einen der kom­plette Ver­zicht auf Sel­tene Erden und die Mini­mie­rung des Kup­fer­be­darfs, was ganz aktu­ell neben den öko­lo­gi­schen Gesichts­punk­ten erheb­li­che wirt­schaft­li­che Pla­nungs­si­cher­heit bie­tet, zum ande­ren die Ver­bin­dung von hohen Dreh­zah­len bei kon­stant hohem Dreh­mo­ment. Diese Kom­bi­na­tion bie­tet eine Alter­na­tive zu Tor­que-Moto­ren und lie­fert – bezo­gen auf den Gesamt­an­trieb inklu­sive der Küh­lung – mit etwa 97 % einen aus­ge­spro­chen hohen Wir­kungs­grad.

CIMG5173_weiss-webDer LEAN­TEC-Antrieb nutzt zwei seit lan­gem bekannte elek­tri­sche Wirk­prin­zi­pien: Das Reluktanz­prin­zip mit sei­nen extrem ein­fa­chen Her­stel­lungs­mög­lich­kei­ten und das Trans­ver­sal­fluss­prin­zip mit der höchs­ten Ener­gie­ef­fi­zi­enz, aber einer kom­pli­zier­ten (und damit bis­her unöko­no­mi­schen) Her­stel­lung. Beide Prin­zi­pien wer­den mit­tels moderns­ter Hard­ware und intel­li­gen­ter Soft­ware so kom­bi­niert, dass von bei­den Aus­gangs­prin­zi­pien nur die Vor­teile zum Tra­gen kom­men. Wäh­rend die klas­si­schen Antriebe ihre Leis­tung und Effi­zi­enz nur über die Masse und unter Ver­wen­dung stra­te­gisch extrem gefähr­de­ter Roh­stoffe gewin­nen, ist die­ses beim LEANTEC nicht der Fall. Der LEAN­TEC-Antrieb hat das Reiß­brett längst ver­las­sen. Gemäß der Pro­jekt­pla­nung wer­den der­zeit die ers­ten Demons­tra­to­ren gebaut und unmit­tel­bar danach auch in erste kon­krete Pro­jekte mit inter­es­sier­ten Anwen­dern umge­setzt.

118 Bewer­bun­gen für den Inno­va­ti­ons­preis sind 2012 ins­ge­samt ein­ge­gan­gen. „Seit dem Start des Wett­be­werbs vor acht Jah­ren haben sich die hohen Anfor­de­run­gen der Juro­ren an den Inno­va­ti­ons­grad, die Markt­fä­hig­keit und den Clus­ter­be­zug her­um­ge­spro­chen. Unter­neh­men und For­schungs­ein­rich­tun­gen be-wer­ben sich gezielt und nur mit qua­li­ta­tiv sehr hoch­wer­ti­gen Inno­va­tio­nen für den IQ“, erklärt dazu Jörn-Hein­rich Toba­ben, Geschäfts­füh­rer der Wirt­schafts­in­itia­tive für Mit­tel­deutsch­land.

Die bm‑t betei­li­gungs­ma­nage­ment thü­rin­gen gmbh ver­wal­tet die Thü­rin­ger Indus­trie­be­tei­li­gungs-GmbH & Co. KG, die 100% der Anteile an der SAMAG hält. Mehr Infor­ma­tio­nen über die SAMAG fin­den Sie unter www.samag.de

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