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SecondSol unterstützt mit Spende an BIOHAUS Stiftung Projekte in Nicaragua

  • 2014

Nica­ra­gua ist eines der ärms­ten Län­der der Welt, 68% der Men­schen gel­ten als arm, 41% lei­den unter extre­mer Armut. Große Teile des Lan­des wer­den land­wirt­schaft­lich genutzt, so auch die Region Miraf­lor-Moro­po­tente. In 54 Dör­fern leben davon etwa 16.000 Men­schen. Eine Anbin­dung an das öffent­li­che Strom­netz gibt es nicht.

Der Groß­teil der Ein­woh­ner ver­dient sei­nen Lebens­un­ter­halt mit dem Anbau von Kaf­fee, doch stellt das Feh­len von elek­tri­scher Ener­gie einen enor­men Pro­duk­ti­ons­nach­teil für die Klein­bau­ern bei der Kaf­fee­ernte dar. Damit diese zukünf­tig in den Tro­cken­zei­ten in der Lage sind ihre Anbau­flä­chen mit Hilfe von Was­ser­pum­pen ent­spre­chend zu bewäs­sern, sol­len Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen einen Bei­trag zur Strom­pro­duk­tion leis­ten. Hier­für wur­den bereits im Januar 2012 erste Gesprä­che im Rah­men einer inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz in Nica­ra­gua auf­ge­nom­men, an wel­chen von Beginn an das Foro Miraf­lor, die Stadt­ver­wal­tung und der Bür­ger­meis­ter von Esteli, das Welt­haus Bie­le­feld und die Bio­haus-Stif­tung für Umwelt und Gerech­tig­keit aus Pader­born betei­ligt waren. Dar­aus ent­stand das Pro­jekt „Erneu­er­bare Ener­gien für Miraf­lor“, wel­ches im Herbst 2013 ange­lau­fen ist und bis Ende 2016 über 500 Fami­lien mit umwelt­freund­li­chem Strom ver­sor­gen sowie die Arbeits­be­din­gun­gen der Klein­bau­ern ver­bes­sern soll.

Um einen Bei­trag zur Umset­zung des Pro­jek­tes zu leis­ten, spen­dete das Mei­nin­ger Unter­neh­men Second­Sol einen Betrag in Höhe von 5.000 Euro. Mit die­sem Geld vom Pho­to­vol­taik-Zweit­markt sol­len vor allem die benach­tei­lig­ten Klein­bau­ern bei der Auf­be­rei­tung der geern­te­ten Kaf­fee­kir­schen unter­stützt wer­den. Aktu­ell müs­sen diese Ihre Kaf­fee­kir­schen zu nied­ri­ge­ren Prei­sen an Groß­ab­neh­mer abge­ben, da Ihnen die Mög­lich­kei­ten zur Vor­be­hand­lung fehlen

Die BIOHAUS Stif­tung aus Pader­born, die sich um den Solar­pio­nier Willi Ernst for­miert hat, wird mit die­sem Geld den Bau von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen vor­an­trei­ben. „Einige wenige Land­wirte in Miraf­lor besit­zen die öko­no­mi­sche Mög­lich­keit und erzeu­gen Strom für die Vor­be­hand­lung mit Ben­zin- oder Die­sel-Gene­ra­to­ren. Davon pro­fi­tie­ren jedoch nur etwa 8% der Bevöl­ke­rung.“ so der Solarpionier.

Das Ziel von BIOHAUS ist es, bei der Pla­nung und der Instal­la­tion der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sowie dem Auf­bau des Strom­net­zes, die Bevöl­ke­rung mit ein­zu­be­zie­hen, da die Arbei­ten vor Ort auch deren Grund­stü­cke und Häu­ser betref­fen. Nach Fort­bil­dun­gen im Land sol­len die Nut­zer der Anla­gen die War­tung selbst­stän­dig durch­füh­ren kön­nen. Mit dem Pro­jekt soll so auch der Grund­stein für einen zukünf­ti­gen wirt­schaft­li­chen Erfolg gelegt wer­den. Um gerade Kin­dern und Jugend­li­chen eine Per­spek­tive zu geben, ent­schied sich die bm|t Betei­li­gung Second­Sol für die Spende an BIOHAUS. „Es ist wich­tig, dass wir unser Wis­sen über die Solar­tech­nik tei­len und so auch die ärms­ten Län­der der Welt beim Auf­bau unter­stüt­zen“, erklärt Frank Fied­ler, Geschäfts­füh­rer von Second­Sol. „Das BIOHAUS Pro­jekt ermög­licht ihnen die­ses Wis­sen über Pho­to­vol­taik und trägt so zur lang­fris­ti­gen Ent­wick­lung des Lan­des bei.“

Kontakte:

Second­Sol GmbH
Ber­ke­ser Str. 21a
98617 Meiningen

Tel.: +49 3693/88 604–81
Fax: +49 3693/88 560–70
Mail:
Web: www.secondsol.de

 

Bio­haus-Stif­tung für Umwelt und Gerechtigkeit
Stadt­weg 66 D
33100 Paderborn

Mobil:+49 172 5207523
Fax: +49 5252 934175
Mail:
Web: www.biohaus-stiftung.de

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