25. August 2022 bm|t‑Beteiligung oncgnostics erobert den chinesischen Markt

Der Abklä­rungs­test in der Gebär­mut­ter­hals­krebs­vor­sorge Gyn­Tect steht ab sofort Ärz­ten und Pati­en­tin­nen in China, dem bevöl­ke­rungs­reichs­ten Land der Erde, unter exklu­si­ver Lizenz zur Ver­fü­gung. Gyn­Tect wurde von der onc­gnostics GmbH ent­wi­ckelt und ist bereits in Europa zuge­las­sen. Es ist das erste Pro­dukt sei­ner Art, das bei auf­fäl­li­gen Befun­den in China ver­wen­det wer­den darf. Gyn­Tect kann dort ab sofort Mil­lio­nen von Frauen hel­fen, schnell The­ra­pie­maß­nah­men zu ergrei­fen oder sie vor einer Über­be­hand­lung bewah­ren. Vor allem erhal­ten sie deut­lich schnel­ler als üblich eine zuver­läs­sige Diagnose.

So funk­tio­niert GynTect

Der von onc­gnostics ent­wi­ckelte, mole­ku­lar­bio­lo­gi­sche Test Gyn­Tect klärt früh­zei­tig ab, ob bei einer Pati­en­tin mit einem auf­fäl­li­gen Befund ein zu behan­deln­des Zer­vix­kar­zi­nom (Gebär­mut­ter­hals­krebs) ent­steht oder sogar schon vor­liegt. Der Abklä­rungs­test weist Ver­än­de­run­gen in der DNA nach (sog. Methy­lie­run­gen), die nur auf­tre­ten, wenn Gebär­mut­ter­hals­krebs vor­liegt oder ent­steht. Für die Durch­füh­rung des Tests genügt ein Abstrich wie er bereits beim Frau­en­arzt im Rah­men der regu­lä­ren Vor­sorge ange­fer­tigt wird. Bis­her erkannte Gyn­Tect alle Fälle, in denen Frauen an einem Zer­vix­kar­zi­nom erkrankt sind.

So wird Gyn­Tect in China eingesetzt

„Wir freuen uns, dass wir von GeneoDx mit Gyn­Tect das erste auf DNA-Methy­lie­rung basie­rende Pro­dukt für die Früh­erken­nung von Gebär­mut­ter­hals­krebs in China zulas­sen konn­ten. Dies ist ein gro­ßer Mei­len­stein für GeneoDx, aber auch für alle chi­ne­si­schen Frauen, die nun Zugang zu einem solch inno­va­ti­ven Pro­dukt erhal­ten kön­nen!“, so Xia­o­kai Xia, Geschäfts­füh­rer von Shang­hai GeneoDx. GeneoDx ist ein Toch­ter­un­ter­neh­men der Sino­pharm Group. In China wer­den jähr­lich mehr als 100.000 Krebs­fälle und fast 60.000 Todes­fälle neu gemel­det. In Stu­dien zeigte sich, dass bei Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen von Gebär­mut­ter­hals­krebs etwa 17% der Frauen in China posi­tiv auf Humane Papil­lom­vi­ren (HPV) getes­tet wer­den. Das ent­spricht etwa 70 Mil­lio­nen Pati­en­tin­nen, deren Befunde bis­her auf­wen­dig abge­klärt wer­den müs­sen. Denn es ent­wi­ckeln nur wenige Frauen mit einer HPV-Infek­tion Gebär­mut­ter­hals­krebs. Genau diese Fälle erkennt GynTect.

Vor­teile von GynTect

Gyn­Tect lie­fert schnelle und sichere Unter­su­chungs­er­geb­nisse und betrof­fe­nen Frauen ebenso schnell Gewiss­heit, wie nach einem auf­fäl­li­gen Vor­un­ter­su­chungs­er­geb­nis am bes­ten wei­ter­ver­fah­ren wird. Die Risi­ko­ein­schät­zung wird stark erleich­tert: einer­seits kön­nen unnö­tige Ope­ra­tio­nen ver­mie­den, ande­rer­seits die Chan­cen auf erfolg­rei­che The­ra­pie­maß­nah­men erhöht wer­den. Laut GeneoDx, dem chi­ne­si­schen Koope­ra­ti­ons­part­ner von onc­gnostics, kann die Zahl der Über­wei­sun­gen zur Gebär­mut­ter­hals­spie­ge­lung (Kol­po­sko­pie) durch den Ein­satz von Gyn­Tect um mehr als 60% gesenkt wer­den. Bei der Kol­po­sko­pie wird der Gebär­mut­ter­hals, ver­ein­facht gesagt, mit einem beson­de­ren Mikro­skop und Ver­fah­ren auf Auf­fäl­lig­kei­ten und Ver­än­de­run­gen unter­sucht. Meist kann dies der nie­der­ge­las­sene Gynä­ko­loge nicht selbst durch­füh­ren. Die betrof­fene Frau muss daher auf einen Ter­min in einer Spe­zi­al­sprech­stunde warten.

Neben zahl­rei­chen EU-Staa­ten und der Volks­re­pu­blik China wird Gyn­Tect bereits in Bra­si­lien und Mexiko ver­trie­ben. Die onc­gnostics GmbH arbei­tet ste­tig daran, geeig­nete Koope­ra­tio­nen für wei­tere Län­der welt­weit abzuschließen.

„Dies ist ein wei­te­rer Erfolg für unser bm|t‑Portfolio und zeigt erneut das Welt­ni­veau des Life Sci­ence Clus­ters in Jena. Wir freuen uns beson­ders dar­über, dass onc­gnostics bereits in fort­ge­schrit­te­nen Gesprä­chen mit wei­te­ren Part­nern für die Zulas­sung in den USA ist.“ So Michael Thiele, Invest­ment Mana­ger der bm|t. Frauen, die einen auf­fäl­li­gen Befund aus der Gebär­mut­ter­hals­krebs­vor­sorge haben, kön­nen ihren Gynä­ko­lo­gen auf Gyn­Tect anspre­chen oder sich direkt an onc­gnostics wenden:

kontakt@oncgnostics.com

+493641 5548500

 

Über onc­gnostics GmbH:

Die Jenaer onc­gnostics GmbH hat sich auf die Früh­erken­nung von Krebs spe­zia­li­siert. Ihre Tests wei­sen Ver­än­de­run­gen nach, die für die DNA von Krebs­zel­len cha­rak­te­ris­tisch sind. Das 2012 gegrün­dete Unter­neh­men brachte 2015 Gyn­Tect auf den Markt. Die onc­gnostics GmbH forscht außer­dem an Abklä­rungs­tests für wei­tere Krebs­ar­ten. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie unter www.oncgnostics.com.

Kos­ten­freies Bild­ma­te­rial: www.tower-pr.com/oncgnostics

Über GeneoDx und SINOPHARM Group:

GeneoDx ist eine Toch­ter­ge­sell­schaft der Sino­pharm Group (China Natio­nal Phar­maceu­ti­cal Group Co Ldt.). Als eines der füh­ren­den Gesund­heits­un­ter­neh­men des Lan­des hat Sino­pharm ein lan­des­wei­tes Logis­tik- und Ver­triebs­netz für Arz­nei­mit­tel, medi­zi­ni­sche Geräte und Aus­rüs­tun­gen auf­ge­baut. Ange­fan­gen bei der For­schung und Ent­wick­lung, über die Her­stel­lung, den Ver­trieb bis hin zu tech­ni­schen und finan­zi­el­len Dienst­leis­tun­gen, deckt der Kon­zern die gesamte Band­breite der Bran­che ab. Sino­pharm steht auf Platz 80 der Glo­bal For­tune Liste, hat mehr als 120 000 Mit­ar­bei­ter und einen Umsatz von 103,2 Mrd. Euro im Jahr 2021.

Über bm|t betei­li­gungs­ma­nage­ment thü­rin­gen gmbh: 

Die bm|t ist eine der ers­ten Adres­sen für Betei­li­gun­gen in Thü­rin­gen. Das anver­traute Kapi­tal inves­tiert bm|t gewinn­brin­gend in Grün­der­teams und Unter­neh­men im Frei­staat. So wer­den Inno­va­tio­nen und wirt­schaft­li­ches Wachs­tum in Thü­rin­gen finan­ziert. Die bm|t ver­wal­tet aktu­ell neun Fonds mit einem Gesamt­vo­lu­men von über 360 Mio. Euro und inves­tiert in inno­va­tive Unter­neh­men nahezu aller Bran­chen und in allen Pha­sen der Unter­neh­mens­ent­wick­lung – sowohl in der Grün­dungs- als auch in der Wachs­tums­phase oder auch in Unter­neh­mens­nach­fol­ge­si­tua­tio­nen.

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